William Greihs

Komponist | Orchesterleiter | Rundfunkmitarbeiter

Lale-Andersen-Archiv

ab 1927 Posaunist beim Leo-Eysoldt-Orchester am Westdeutschen Rundfunk des Reichssenders Köln[1] | ca. 1930 Zusammenstellung eines eigenen Orchesters, damit Gastspiele auch im Ausland[2] | ab 1935 Mitglied des Ufaton-Orchesters, ab spätestens 1943 dessen Dirigent[3]

am 01.07.1945 wurde seine Revue “Klingende Sterne” in Berlin uraufgeführt[2] | 1946/1947 Produktionschef einer Schallplattenfirma[2] | ab 01.04.1948 Leiter der Abteilung Tanzmusik beim NWDR Berlin[2] | zwischen mind. 1954 und mind. 1964 Leiter des SFB-Tanzorchesters[6|7]

zeitweiliges Pseudonym als Komponist: Will Williams

 

Quellen

  1. Eintrag "Leo Eysoldt" in: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. [Stand 29.10.2019]
  2. Hör zu! (36/1949), S. 2. [dort auch Abbildung]
  3. Manfred Weihermüller: Discographie der deutschen Kleinkunst. (Band III) Lotz: Bonn 1992, S. 594.
  4. GND-Nummer: 139744886.
  5. Eintrag "William Greihs" in: Rock'n'Roll- und Schallplatten-Forum. (Stand 29.10.2019)
  6. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1964. (72. Jahrgang) Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger: Hamburg 1963, S. 506. – "Sender Freies Berlin (SFB) [...] Musik: Walther Harth (Leiter). Stellv. Leiter u. Leiter ernste Musik: Dr. Klaus Jungk. Redakteure: Johann Friedrich Hasse (Orchester). Barbara Wackernagel (Kammer- und Solomusik, Lied). Peter Schmidt (Chor, geistliche Musik, Volksmusik, Oper). Unterhaltungsmusik: Kurt Kiermeir, Kurt Gaebel. Tanzmusik: Alfred Jack. Leiter des SFB-Tanzorchesters: William Greihs."
  7. Eintrag "SFB Big Band" in: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie". (Stand 29.10.2019) – Die hier zu lesende, auf Horst Heinz Lange zurückgehende Angabe, dass das SFB-Tanzorchester "1960 bis 1962 unter der Leitung von Roland Kovac und dann [bis 1968] von Jerry van Rooyen gestanden hatte" wird durch die klare Angabe im Deutschen Bühnen-Jahrbuch widerlegt oder zumindest klar in Frage gestellt.