Lale Andersen

e.03 | Manuskripte

Lale-Andersen-Archiv

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Briefe 1935

dat. 1935 (Januar, 14.)
Brief
Lale Wilke (München) an Rudolf Zink (München)

u.a. zur ersten Schallplatte („Seemanns Schnadahüpferln“ / „Charlie„) für die Deutsche Grammophon Gesellschaft.

Inv.Nr. IV 136-A-1
(1936L-P01)

Briefe 1936

dat. 1936 (März, 25.)
Brief
Lale Andersen-Wilke (Berlin) an Rudi Zink (München)

u.a. zu Michael, künftigen Texten und kurz zu zwei neuen Schallplatten: „Mein Lieblingslied – als Aufnahme! – „Zweimal Sehnsucht“ Darf man aber nicht zu langsam laufen lassen!“

Inv.Nr. IV 136-A-2
(1936L-P02)

dat. 1936 (Oktober, 6.)
Brief
Lale Wilke (Wiesbaden) an Rudi Zink (München)

u.a. zum Aufnahmetermin für „Lass mich gehn“ am 19.–22. Oktober und dem halbjährigen alleinigen Aufführungsrecht für die Schallplattentitel.

Inv.Nr. IV 136-A-3
(1936L-P03)

dat. 1936 (Oktober, 17.)
Postkarte
Lale Wilke (Berlin) an Rudi Zink (München)

u.a. „Am Mittwoch ist Aufnahme u. dann gibts anschliessend einen langen, ausführlichen Rapport nach München“.

Inv.Nr. IV 136-A-4
(1936L-P08)

dat. 1936 (Oktober, 23.)
Brief
Lale Andersen-Wilke (Berlin) an Rudi Zink (München)

u.a. „Ich bin ganz unerwartet für den Film „Weh dem der liebt“ für eine kleine Rolle engagiert“.

Inv.Nr. IV 136-A-5
(1936L-P04)

dat. 1936 (November, 9.)
Brief
Lale Wilke (Breslau) an Rudi Zink (München)

u.a. „Ich hab vorgestern das Belegexemla[r] bekommen u. muss sagen, dass es die erste Wilke-Platte ist, zu der ich wirklich stehe“.

Inv.Nr. IV 136-A-6
(1936L-P05)

dat. 1936 (Dezember, 9.)
Brief
Lale Wilke (Bremerhaven) an Rudi Zink (München)

u.a. „Sie sollen wenigstens wissen, dass ich obenauf bin u. dass unsre Platte, sowie ein Plattengeschäft ein ca halbes Dutzend von ihr anfordert, schon greifbar ist. Ich hab sie schon so viel spielen hören, dass ich garnicht wusste, dass sie im Dezember-Katalog noch nicht geführt wird. Schade, dass mein Probe-Exemplar schon so abgespielt ist, sonst hätt ich Ihnen das geschickt.“

Inv.Nr. IV 136-A-7
(1936L-P06)

dat. 1936 (Dezember, 19.)
Brief
Lale Wilke (Bremerhaven) an Rudi Zink (München)

u.a. „[…] sage ich Ihnen, dass ich vom 1.–15. Januar in ein Gastspiel nach Mannheim – fahre […]. Bitte, beim ersten Anhören der Platte nicht mit Herzklopfen, sondern mit Nachsicht u. Liebe vor ihr sitzen u. die Kritik erst beim 5., 6. Abhören machen.“

Inv.Nr. IV 136-A-8
(1936L-P07)

dat. 1936 (Dezember, 27.)
Postkarte
Lale Andersen-Wilke (Bremerhaven) an Rudi Zink (München)

u.a. kurz zum Erhalt neuer Notenmanuskripte.

Inv.Nr. IV 136-A-9
(1936L-P09)

Briefe 1937

dat. 1937 (Januar, 9.)
Brief
Lale Wilke (Mannheim) an Rudi Zink (München)

u.a. „Dadurch, dass ich unter sehr traurigen u. harten Umständen in der letzten Woche meinen Vater verlor, und meine Mutter vorerst bei mir haben u. dann in ihrer Nähe bleiben möchte, ändern sich alle meine Pläne.“

Inv.Nr. IV 136-B-1
(1937L-P01)

dat. 1937 (Januar, 30.)
Postkarte
Lale Andersen-Wilke (Dresden) an Rudi Zink (München)

u.a. Ankündigung eines kurz bevorstehenden München-Aufenthaltes im Hotel „Regina“.

Inv.Nr. IV 136-B-2
(1937L-P02)

dat. 1937 (März, 5.)
Postkarte
Lale Wilke (Garmisch) an Rudi Zink (München)

u.a. mit dem Hinweis, dass sie in Garmischs winterlicher Umgebung ein spanisches Chanson probt.

Inv.Nr. IV 136-B-3
(1937L-P03)

dat. 1937 (März, wohl 10./11.)
Postkarte
Lale Wilke (Garmisch) an Rudi Zink (München)

u.a. zum Heimweh nach München und dem „Simpl“.

Inv.Nr. IV 136-B-4
(1937L-P07)

dat. 1937 (März, 18.)
Brief
Lale Wilke (Frankfurt a.M.) an Rudi Zink (München)

u.a. „Frankfurt ist nur vorerst noch ziemlich fremd – die grossen Scheinwerfer u. das viele Rampenlicht während des Auftretens zwar sehr animierend – aber meine Kollegen, die aus Zauberern, Akrobaten und einer dreiköpfigen Elefantenfamilie bestehen, anschließend sehr ernüchternd“.

Inv.Nr. IV 136-B-5
(1937L-P04)

dat. 1937 (April, 4.)
Brief
Lale Wilke (Leipzig) an Rudi Zink (München)

u.a. zur Anwesenheit Michaels und mit der Nachfrage zur „Caminito„-Komposition.

Inv.Nr. IV 136-B-6
(1937L-P05)

dat. 1937 (April, 14.)
Brief
Lale Andersen-Wilke (Leipzig) an Rudi Zink (München)

u.a. „Die Pension in Berlin, von der ich 2 leere Räume abgemietet hatte, ist pleite  […]. Übrigens hab ich am 21. IV. von – 22. h in der Leipziger Sendung: „Wie, Sie können nicht einschlafen?“ eine furchtbar komische Rolle mit Chansons“.

Inv.Nr. IV 136-B-7
(1937L-P06)

dat. 1937 (April, 27.)
Postkarte
Lale Wilke (Gleiwitz) an Rudi Zink (München)

u.a. von einem Gastspiel in der „nicht gerade als Klein-Paris“ zu bezeichnenden Stadt Gleiwitz.

Inv.Nr. IV 136-B-8
(1937L-P08)

dat. 1937 (Juni)
Brief
Lale Wilke (München) an Rudi Zink (München)

u.a. aus dem „Regina“-Palasthotel zwecks rascher Kontaktaufnahme.

Inv.Nr. IV 136-B-9
(1937L-P09)

dat. 1937 (Juni/Juli)
Brief
Lale Wilke (München) an Rudi Zink (München)

u.a. aus dem „Regina“-Palasthotel zwecks erneuter rascher Kontaktaufnahme. „Dienstag geh ich nämlich zu „Peer Gynt“ und Mittwoch haben wir Probe u. Sch[al]lschnitt.“

Inv.Nr. IV 136-B-10
(1937L-P10)

dat. 1937 (Juli, 14.)
Brief
Lale Wilke (München) an Rudi Zink (München)

u.a. zur Freude über das Wiedersehen und: „Hoffentlich steigert sich mit der Zeit wieder ihr Zutrauen zu sich u. zu Ihrer Begabung, die das doch wirklich verlangen darf“.

Inv.Nr. IV 136-B-11
(1937L-P11)

dat. 1937 (August, 18.)
Postkarte
Lale Wilke (Norderney) an Rudi Zink (München)

u.a. mit der Ankündigung zahlreicher Texte aus Berlin zum Vertonen.

Inv.Nr. IV 136-B-12
(1937L-P12)

Briefe 1938

dat. 1938 (Januar, 3.)
Brief
Lale Andersen-Wilke (Köln, Krefeld) an Rudi Zink (München)

u.a. „Ich war bei Verwandten in Oslo und arbeite mich über Bremen, Krefeld u. Mannheim langsam nach München zurück, das Herz voll neuem Optimismus und in der Tasche einen Brief vom Propaganda-Ministerium, der nicht ohne ist. […] Gestern hatte ich Sendung in Köln u. hab zum erstenmal im Funk „In blauer Ferne“ gesungen – auf Wachs […]. Ich hab eine neue Mikrophon-Technik […]“.

Inv.Nr. IV 136-C-1
(1938L-P01)

dat. 1938 (Januar, 13.)
Postkarte
Lale Wilke (Mannheim) an Rudi Zink (München)

u.a. über einige Rundfunk-Auftritte.

Inv.Nr. IV 136-C-2
(1938L-P02)

dat. 1938 (Januar, 21.)
Postkarte
Lale Wilke (Mannheim) an Rudi Zink (München)

u.a. über einen Rundfunk-Auftritt und ihren Pianisten.

Inv.Nr. IV 136-C-3
(1938L-P03)

dat. 1938 (Februar, 12.)
Postkarte
Lale Andersen-Wilke (Elberfeld, Wuppertal) an Rudi Zink (München)

u.a. über einen Rundfunk-Auftritt und das damit verbundene Zeilenhonorar (Tantiemen).

Inv.Nr. IV 136-C-4
(1938L-P06)

dat. 1938 (Februar, 15.)
Postkarte
Lale Wilke (Elberfeld) an Rudi Zink (München)

u.a. über einen unsensiblen Pianisten.

Inv.Nr. IV 136-C-5
(1938L-P04)

dat. 1938 (Februar, 15.)
Postkarte
Lale Wilke (Mannheim) an Rudi Zink (München)

u.a. über Rundfunk-Auftritte, die Vertonung von Leips „Denn du weißt“ und „zwei herrliche englische Schlager“, mitgebracht aus Wien.

Inv.Nr. IV 136-C-6
(1938L-P05)

dat. 1938 (April, 14.)
Brief
Lale Andersen-Wilke (Düsseldorf) an Rudi Zink (München)

u.a. über „Das Karussell“ und „Denn du weißt“ im Rundfunk.

Inv.Nr. IV 136-C-7
(1938L-P07)

dat. 1938 (April, 17.)
Brief
Lale Wilke (Heidelberg) an Rudi Zink (München)

u.a. über verschiedene vertonte Lieder, die Publikumsmeinung dazu und über Michaels Einzug in Lale Andersens Münchner Wohnung.

Inv.Nr. IV 136-C-8
(1938L-P08)

dat. 1938 (April)
Postkarte
Lale Wilke (Heidelberg) an Rudi Zink (München)

u.a. über verschiedene Rundfunksendungen.

Inv.Nr. IV 136-C-9
(1938L-P19)

dat. 1938 (Mai)
Notizzettel
Lale Wilke (wohl München) an Rudi Zink (München)

u.a. über kurzfristige Unpässlichkeit und den Wunsch nach einem gemeinsamen Telefonat.

Inv.Nr. IV 136-C-10
(1938L-P09)

dat. 1938 (ca. Mai)
Notizzettel
Lale Wilke (wohl München) an Rudi Zink (München)

u.a. über den Wunsch nach einem gemeinsamen Telefonat.

Inv.Nr. IV 136-C-11
(1938L-P23)

dat. 1938 (Juni, 3.)
Brief
Lale Wilke (München) an Rudi Zink (München)

u.a. über neue Texte und ein Buch-Manuskript.

Inv.Nr. IV 136-C-12
(1938L-P10)

dat. 1938 (Juni)
Postkarte
Lale Wilke (Köln) an Rudi Zink (München)

u.a. „Falls Sie die Sendung am 16. Ih[r] Einverständnis findet, instrumentieren Sie mir dann zur Belohnung Lili Marleen u. Paul?“

Inv.Nr. IV 136-C-13
(1938L-P12)

dat. 1938 (Juni)
Brief
Lale Wilke (München) an Rudi Zink (München)

u.a. „Ich glaub, dass Sie aus dem Paul ein herrliches Schlagerchanson machen werden.“

Inv.Nr. IV 136-C-14
(1938L-P22)

dat. 1938 (Juli, 3.)
Brief
Lale Andersen-Wilke (Köln) an Rudi Zink (München)

u.a. „Hier sing ich zwar meist fremdsprachig, bis auf Lilli Marleen u. wechselnd je einen andern Hans Leip–R. Zink, aber das Publikum ist 100%ig gepackt. […] Beim Schallschnitt hab ichs durchgesetzt, bei jedem Lied Ihren Namen als Komponisten ansagen zu dürfen.“ Außerdem zu einigen anderen Liedern.

Inv.Nr. IV 136-C-15
(1938L-P11)

dat. 1938 (Juli, 10.)
Brief
Lale Wilke (Köln) an Rudi Zink (München)

u.a. über mehrere Zinksche Lieder im einzelnen und künftige Rundfunkauftritte.

Inv.Nr. IV 136-C-16
(1938L-P13)

dat. 1938 (Juli, 16.)
Brief
Lale Wilke (Braunschweig) an Rudi Zink (München)

u.a. kritisch über eigene Darbietungen Zinkscher Lieder im Rundfunk und erneute Bitte um ein Arrangement zu „Paul„.

Inv.Nr. IV 136-C-17
(1938L-P14)

dat. 1938 (Juli, 31.)
Brief
Lale Wilke (Heidelberg) an Rudi Zink (München)

u.a. „Wie schön wird der Tag sein, an dem Sie mal nicht mehr aufs Büro gehen, sondern nur der Musik, der Sie ja doch ganz gehören, leben. […] Tun Sie bitte das alte Foto von mir weg und stellen Sie dies neue, harte, ehrliche auf […]. „Das Hafenmädchen“ starte ich erst in Heidelberg. Ich liebe es unendlich.“

Inv.Nr. IV 136-C-18
(1938L-P15)

dat. 1938 (August, 13.)
Brief
Lale Andersen-Wilke (Heidelberg) an Rudi Zink (München)

u.a. „Ach, Rudi – wieviel haben Sie für mich gearbeitet und zu wieviel Erfolg haben Sie mir mit dem, was Sie schon geschaffen haben, verholfen. Von „Lili Marleen“ ist das Publikum, auch jetzt schon, nur mit Klavier, restlos gefangen genommen.“

Inv.Nr. IV 136-C-19
(1938L-P16)

dat. 1938 (August, 23.)
Brief
Lale Wilke (Braunschweig) an Rudi Zink (München)

u.a. mit großer Begeisterung über alle neue Kompositionen der letzten Zeit, die der Künstlerin und ihrem Pianisten überall viel Ruhm bringen. Auch Björn ist aktuell bei seiner Mutter.

Inv.Nr. IV 136-C-20
(1938L-P17)

dat. 1938 (wohl September)
Postkarte
Lale Wilke (wohl Bremerhaven) an Rudi Zink (München)

u.a. mit Dank für neue Noten, die kurz vor der Abfahrt nach New York ankamen.

Inv.Nr. IV 136-C-21
(1938L-P18)

dat. 1938 (September, 21.)
Postkarte
Lale Wilke (Atlantischer Ozean) an Rudi Zink (München)

u.a. mit kurzer begeisterter Schilderung von New York (v.a. Harlem) und der Vorfreude auf Casablanca und Gibraltar.

Inv.Nr. IV 136-C-22
(1938L-P20)

dat. 1938 (Dezember, 23.)
Brief
Lale Andersen-Wilke (Berlin) an Rudi Zink (München)

u.a. mit der Vorfreude aufs Weihnachtsfest mit Björn, Michael und Paschi. „Im Januar erscheint die erste Telefunkenplatte: auf der einen Seite „Paul“ (toll instrumentiert, aufgenommen [m]it Kreuders Musikern) – auf der andern Seite „Der Junge an der Reeling“. Außerdem zu Rundfunk- und Fernseh-Tantiemen.

Inv.Nr. IV 136-C-23
(1938L-P21)

Widmungen

v. Oktober 1944
Handschriftliche Widmung von Lale Andersen
an Rudi Zink sen.

„Rudi Zink mit besten Wünschen zur baldigen Besserung! Lale“

im Buch:
Romain Rolland: Musikalische Reise ins Land der Vergangenheit. Rütten & Loening: Frankfurt a.M. 1921.

Inv.Nr. VII 45 =
Objekt des Monats 11/2018